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Archive for Januar 2011

26 Jänner 2011 – TUNIS –Ungefähr 11 000 Gefangene flohen von den Tunesischen Gefängnissen, seit Ben Ali aus dem Land vertrieben wurde. Das wurde vom Justizminister bekanntgegeben.

Chebbi sagte weiters, dass 2 460 Gefangene freigelassen wurde, seit dem Fall von Ben Ali. Es wurde nicht bekannt gegeben, wie viele von ihnen wegen politischer Verbrechen im Gefängnis sassen.Reuters

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Während in Frankreich drei Anarchisten von den Bullen festgehalten werden, weil sie in Solidarität mit den Aufständen in Algerien und Tunesien Graffities malten: „Algerien-Tunesien, Aufstand. Es lebe die Anarchie.“ Bericht auf Englisch hier

Zu diesem Angriff der französischen Bullen gab es eine schriftliche Reaktion und ein Kommunique (hier – englische Übersetzung) (hier – französisches Original als PDF)

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Foto aus Suez

„Horreyya, Horreyya, Horreyya!“ „Freiheit, Freiheit, Freiheit!“

Ägypten befindet sich im Aufruhr. Proteste und Strassenschlachten in Kairo, Ismailiya, Alexandria. Es ist die Rede von vielen Durchbrüchen der Leute gegen die Polizeilinien, sowie von Tränengas, Gummischrot und so etwas wie Metallkügelchen, die gegen die Demonstranten eingesetzt werden. Es gibt flüchtende Bullen hier.

Die meisten Berichterstattungen scheinen sich auf Twittermeldungen zu stützen:

Augenzeugen berichten aus Alexandria, wo die Menschen rufen, „Revolution, Revolution, wie ein Vulkan, gegen Mubarak den Hosenscheisser.“

„Nichts zu fürchten“

Am Tahir Platz in Kairo, griffen Demonstranten einen Wasserwerfer der Polzei an.Sie öffneten die Tür des Fahrers und befahlen ihm aus dem Wagen zu steigen.

„Die Menschen verhalten sich, als ob sie darauf vorbereitet wären zu sterben,“

„Die Atmosphäre ist sehr gespannt, es fühlt sich wie Revolution an. Ich sehe Leute die determiniert sind, Menschen die nichts zu velieren haben, Menschen die eine bessere Zukunft wollen.“

Berichten zufolge sammelten sich Menschen vor dem Höchstgericht mit grossen Schildern auf denen stand „Tunesien ist die Lösung“

Es gibt verschiedenste Meldungen von Ausserkraftsetzungen von Internet und Telefonkommunikation. GSM, Twitter, Facebook.

Videos und Bericht aus Suez – Kriegsgebiet 25.01.2011– auf Englisch

Bullen verwenden teilweise scharfe Munition. 90 Verletzte. Demonstranten werfen Steine und Molotovcocktails. Polizeistation in Arbin angezündet. NDP Hauptquartier steht in Flammen. Kopf des Suez Sicherheits Direktorats physisch angegriffen sowie 3 Polizeigeneräle. Demonstranten kreisen Leichenschauhaus ein. Polizei attackiert Häuser und Geschäfte mit Tränengas. (25.01, 26.01)

Wasserkanone

Durchbruch durch die Bullenkette

Dear Kitty Blog scheint gute Updates zu haben

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Zumindest drei Demonstranten wurden aus kurzer Distanz vor dem Albanischen Premierminister-Büro erschossen. Es kam zu schweren Unruhen, die schwersten seit 14 Jahren. Steine und Molotowcocktails gegen die Polizei, und Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstranten.

23 verwundete Demonstranten, drei in kritischer Kondition mit Kopfwunden im Tirana-Militär Krankenhaus. Ein Artikel meint, die Polizei spricht von 117 verletzten Polizisten ein anderer von 17.

Das staatliche Netzwerk TVSH spricht von einer anderen Verwundungsrate verteilt über Albanien. Sie sprechen von 35 verwundeten Demonstranten und 27 Polizisten.

Die opposition der Regierung, die sozialistische Partei spricht von 250000 Menschen, die vor dem Premierminister Büro demonstrierten. (Sali Berisha) um ihn zum Rücktritt zu zwingen. 1997 kam es in Albanien zu einem generalisierten Aufstand.

nv news

 

VIDEOS:

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Feitag, 21. Jänner, 2011 [Notiz des Übersetzers]
Fee Marie Meyer wurde am Freitag dem 14ten Jänner, nachmittags  von Männern der Anti-Terror Einheit vor ihrem Haus in Athen festgenommen. Die Polizei hat offiziell bestätigt, dass ihr einziger „Beweis“ gegen sie ihre Freundschaft zu Christos Politis sei, ein weiterer Anarchist, der sich in diesem Moment im Gefängnis befindet für die vermeintliche Partizipation  in einer Stadtguerilla Gruppe wobei die Polizei es nicht einmal Wert findet deren Namen bekanntzugeben. Bald nach Fee’s Verhaftung, liess die Polizei eine verwunderliche, ergreifende und so wie bald bewiesen – fabrizierte Geschichte durchsickern: Fee war die vermeintliche Tochter des RAF Mitgliedes Barbara Meyer und ihr Vater wurde vermeintlich in einer Schiesserei mit der Polizei in Wien getötet. ‚Meyer‘ ist bekanntlicherweise eine extrem häufiger Nachname in Deutschland: Die Barbara Meyer, die der RAF beitrat hat mit Fee’s Mutter aber schon absolut nichts zu tun. Ein unwichtiges Detail für die kommerziellen Medien in Griechenland, die es darauf anlegten, die Polizeipropaganda schnell zu reproduzieren. Nun zu Fee’s Worten:

[Griechisches Original]

Nun, dass die Lichter der Show abgeschaltetet wurden und die Bühnenvorhange sich geschlossen haben, ist für mich die Zeit gekommen zu sprechen. So wie ich es will. Darüber was passierte, welche Spiele auf meinem Rücken ausgetragen wurden aber auch jenseits meiner Person: um über die Dinge zu sprechen, die jedes denkende Individuum im griechischen Territorium betreffen sollten.

Bezüglich meines ‚Falles‘: mittlerweile bin ich ziemlich sicher, dass von dem Moment als meine persönlichen Details an die allseitsbekannten Übergeschnappten der Anti-Terroristischen Einheit (was natürlich völlig gerechtfertigt war – Ich trank ein Glässchen mit den falschen Leuten) weitergegeben wurden, das Spielchen feststand. Als sie meinen Nachnamen googelten (in Griechenland so häufig wie Papadopolous) und stellt euch ihre Freude vor, als sie den reichhaltigen Hintergrund meiner „Familie“ feststellten. Dass mein Vater einen anderen Nachnamen hat, war ein unwichtiges Detail (solche von „ihrer Sorte schlafen ja ohnehin mit allen“) genauso wie das Geburtsdatum meiner Mutter, dass nicht übereinstimmte mit ihrer Geschichte. Von dem Moment an, an dem die Wirklichkeit nicht mehr übereinstimmte mit ihrer Geschichte, musste sie angepasst werden. Ich spielte die Rolle, die sie für mich vorbereitet hatten. Sie entführten mich am Freitag [14ter Jänner] um 15:00, in dem Moment als ich mein Haus verliess um in die Sprachschule zu gehen in der ich unterrichte. Mindestens 10 Leute mit Balaklavas, brachten mich, nachdem sie mir auch eine übergezogen hatten, in den 12ten Stock des Polizeihauptquartiers in Athen, ohne ein einziges Wort zu sagen. Dortm nachdem ich von 6 Leuten verhört worden war, wurde mir eine Foto gezeigt auf dem ich mit meinem Freund und Kameraden Christos Politis zu sehen waren. Sie fragten mich, ob ich ihn kannte und nachdem ich positiv geantwortet hatte, dass er eine weitere Person ist, die sie unrechtmäßig verhaftet hatten, befahl ihr Kommandeur unverschämt „mit dem üblichen Prozedere fortzufahren“. Sie zogen mir alle Kleider aus, nahmen alle Details auf, stahlen mein Hemd und meine Socken – offensichtlich ohne mir zu sagen, welcher Sache ich angeklagt sei und natürlich  ohne sich eine Dreck um meine Forderung nach einem Anwalt zu scheren. Die Zeit ist ein wichtiger Faktor, denn von 17:00 an, war die Geschichte über meine Eltern bereits vollkommen ausgebrochen. Das erklärt perfekt, warum sie mich, während ich mich weigerte von ihnen fotografiert zu werden, sie mich mit ihren Mobiltelefonen fotografierten, um sich ein Bild von mir zu sichern. Sonst würde sich ihre heisse Geschichte nicht so gut verkaufen lassen…

Ich weiss nun seit Jahren, wie diese Mechanismen funktionieren, völlig verrottet bis ins kleinste Detail; wir wissen dass die Journalisten-Informanten (mit einer Handvoll doch so wichtiger Ausnahmen) hin und her schalten zwischen dem Reproduzieren von Polizeilügen und dem Befehl den diese an die Bullen erteilen. Dazu bereit jegliches Leben zu zerfetzen, dass ihnen vor das Maul geworfen wird, dazu bereit Wahrheit zu verinnerlichen und Lügen auszuspucken. Niederträchtige Wesen…

Was ich für unvorstellbar hielt, zumindest persönlich, ist die völlige Schamlosigkeit in der das  im hier und jetzt passierte.

Als das Fiasko begann klar zu werden, und während ich persönlich noch nicht bewusst darüber war, welcher Schmutz da als ‚Wahrheit‘ dargestellt wurde, wurde ich ins Büro des Beamten für ‚internationalen Terrorismus‘  gebracht. Er begann mich in ein ‚freundliches Gespräch‘ zu verwickeln, darüber wann genau mein Vater in der Schiesserei getötet wurde! Meine Kinnlade musste in diesem Moment wahrhaftig bis zum Fussboden aufgeknallt sein, speziell als er mir lächelnd erzählte „nun, ich bin mehr am internationalen Haftbefehl ihrer Mutter interessiert…“ Das einzige was er nicht tat, war mich davon zu beschuldigen einen Kriminellen zu schützen, da ich vom Beginn an ihm die Namen meiner Eltern nicht gab…
Aber dann wieder tat ich eine Menge Dinge. So wie die Generalstaatsanwältin sagte, dass sie eine Menge an Sachen in meinem Haus konfiszierten…Bürsten, Kleidungsstücke, Zahnbürsten, Pölsterüberzüge…gedrucktes Material. Material, das mit Sicherheit beweist, dass ich ein Anarchist bin, etwas das ich niemals versteckten würde und so wie es diese gebildete Frau, die Generalstaatsanwältin ausdrückte so sprachgewandt ausdrückte – Ich sein eine Terroristin, was es ihr sogar erlaubte meine Freiheit zu verweigern bis ein Richterkommitee über meinen Fall entschied!
Wenn sie mich dafür verhaften will, dass ich eine Anarchistin bin, ja dann bin ich schuldig und ich werde das somit immer sein. Ich werde immer auf der Seite der Ausgebeuteten stehen, nicht auf der, der Ausbeuter, für immer, bis es keine Autorität eines Menschen über den anderen und über die Tiere und die Natur mehr gibt. Aber ich fordere öffentlich und ernsthaft, dass die Anschuldigungen gegen mich sich ändern. Dass sie die wahren Anschuldigungen hinschreiben, so dass niemand um den heissen Brei herumredet: dass sie die Anschuldigung ändern in „Sie ist eine Anarchistin und sie kann lesen. Sie hat eine Beziehung mit vielen Menschen die noch immer kämpfen und sie ist stolz darauf“.
Ladet, zielt und erschiesst uns an der Mauer von Keariani [eine Referenz zur Mauer in Athen an der Nazi-Soldaten Partisanen exekutierten – Übers.]
Ich las irgendwo, dass sich das Gesicht eines politischen Regimes auf dem Weg zeigt in welchem es seine politischen Gegner behandelt. Der Ruhm von Griechenland! [populärer Ausdruck, der dazu verwendet wird, die Willkür der Staatsmacht in Griechenland zu verdeutlichen -unübersetzbar – Übers.]
Die Zeiten in denen wir leben sind flüssig, fremdartig und einer ständigen Veränderung unterzogen. In Zeiten der institutionellen und finanziellen Krisen wird die Autorität immer mit der Karrotte auf dem Stock, sowie mit Angst und Sicherheit spielen. Sie wollen, dass niemand auf irgendwas reagiert, nichts ausspricht, nicht um sich herumblickt, nicht anders denkt, oder wo möglich überhaupt nicht denkt. Amputiert unser Gehirn bei unserer Geburt, los, um dem ein Ende zu bereiten!
Sie versuchen überall ihre furchteregende und absolute Homogenität durchzusetzen; ihre absolute und durch und durch studierte Unmenschlichkeit.
In den griechischen Territorien werden in diesem Moment ungefähr 40 Menschen für politische Gründe festgehalten. Die meisten von ihnen waren noch nicht einmal vor Gericht und werden trotzdem in Hochsicherheitsgefängnissen festgehalten; andere werden nicht in öffentlichen oder offenen Verhandlungen vor Gericht gestellt; andere wieder werden ohne das kleinste bisschen Beweis gegen sie festgehalten, ausschlisslich wegen ihrer Einstellung, wegen ihrer auf Solidarität basierenden Lebenseinstellung die sie in ihren persönlichen Beziehungen einnehmen, festgehalten.
Ultrakonservativ und einer immer faschistischeren Weise, wollen sie Isolation erzwingen, Einsamkeit, die Logik des „jeder für sich“; sie wollen, dass wir trash-Fernsehen schauen, Substanzen konsumieren, sowie die Lügen und das Spektakel. Nicht mit Bekannten sprechen, keine Menschen in unsere Häuser einladen, niemanden treffen oder sie zu fragen uns besser schon mal ihre Polizeiaufzeichnungen zu zeigen, lieber nicht, wir könnten Probleme bekommen.
Sie wollen dass wir aufhören zu fühlen, und basierend auf die niedrigsten Überlebensinstinke und nach dem Selbsterhaltungstrieb zu agieren, basierend auf dem Sadimus des Türspions, in anderer Menschen Leben herumzuschnüffeln um in diesem Prozess das eigene Leben zu verlieren.
Sie wollen dass wir hassen, alles verdammen das anders ist, Menschen von anderen Orten, Mitarbeiter anderer Sektoren, jeder der anders denkt oder anders lebt.
Die sind alle gefährlich und wir müssen sie hassen, da Hass Angst erzeugt und vice-versa.
Das ist die Angst auf der sie herumtrampeln um ihre Todessicherheit aufzuzwingen, die sterbenden Laute einer Gesellschaft, die die letzten Verknüpfungen denunziert, die sie als solche definieren.
Ich glaube um das menschliche Element im Menschen zu definieren sind nur drei Worte ausreichend: Würde-Freiheit-Solidarität. Niemand kann ohne die anderen beiden existieren, keine von diesen fallen vom Himmel. Sie erfordern Tugend und die Herausforderung. Aber diese sind die schwierigen Bedeutungen, die dem Menschen Substanz geben und die Überleben in Leben verwandlen.
Sie können uns nur kontrollieren, uns in Fetzen zerreissen und uns isolieren, solange wir auf unseren Knien stehen mit unserem Rücken nach vorne gebeugt, einer jedweden Karrotte nachjagend, die sie uns hinhalten.
Lasst uns Widerstand leisten! Wenn wir unseren Kopf erheben und uns wieder in die Augen blicken, werden ihre wackelnden Strukturen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Denn heute mag die Katastrophe auf deinen Nachbarn gefallen sein, aber schon morgen könntest Du an der Reihe sein.
Lasst uns Widerstand leisten! Weil es überall auf der Welt Menschen gibt, die es wagen ihre Köüfe zu erheben. Überall und zu allen Zeiten, zu jedem einzelnen winzigsten Moment, wo man seinen Blick gen Himmel schweifen läßt und gegen den unendlichen Horizont, den sie seit ihrer Jugend vergessen haben, wird das menschliche Element im Menschen wiedergeboren.
Genug! wir haben zuviel und zulange toleriert! Kämpft für die ganze Welt und für Freiheit, kämpft für unsere Leben und für die Würde.
Der Staat und die Medien sind die einzigen Terroristen.
Solidarität für jeden der kämpft ist nicht nur unsere Waffe, sie ist Gewissheit.
Ein gut bekanntes Gedicht, leicht verändert [von Martin Niemöller – Übers.]
Zuerst kamen sie zu meinem Nachbarn
und ich sagte nichts, weil er ein Ausländer war.
Wenn sie für den nächsten kamen wars ein Roma,
und wieder sagte ich nichts.
Dann nahmen sie den Armen, den Landstreicher, den Anarchisten, den Linken
Am Ende kamen sie zu mir.
und erst da verstand ich, dass niemand geblieben war der reagieren hätte können…

Fee Marie Meyer

 

Artikel auf From the Greek Streets

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In Tunesien gehen die Plünderungen weiter, angeblich wurde der Hauptbahnhof von Tunis angezündet und es kam vor dem Innenministerium zu Feuergefechten zwischen Angreifern und Soldaten.

Und einer der Gefängnisausbrüche brachte 1000 Häftlingen die Freiheit, nachdem an einer unbestimmten Anzahl Häftlinge in Rebellion ein Massaker verübt wurde.

aus Mainstream Medien; independent

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Offener Brief von Philip und Pepe Mayer über die Speichelleckerei einiger Papageien des Staates über unsere Schwester.

Das grosse Spiel, das gespielt wird auf dem Rücken unserer Schwester und unserer Familie. Mit der Verhandlung der Angeklagten übe die Teilnahme an der Organisation „Verschwörung der Feuerzellen“ die bald stattfindet und der Explosion am Verwaltungsgerichtsgebäude, die unbeantwortet bleibt bezüglich der Seite der Verhaftungen, wurde vom Staat erwartet zu versuchen einen „grossen Fisch“ zu fangen und wenn er das nicht kann, fabriziert er ihn, so dass er sich von verlorenem Prestige rehabilitiert und seine Stärke unter Beweis stellt. Daher sahen bestimmte Journalisten, Agenten der Autorität, eine Möglichkeit basierend auf einem zufälligen Synonym unserer Mutter mit einem mutmasslichen Mitglied der RAF, Barbara Meyer, eine Kinematografische Geschichte zu erfinden mit mutmasslichen Verbindungen von internationalen und inländischen Gruppen. Sie erreichten einen derartigen Punkt der Lächerlichkeit, dass sie Namen von gesuchten Mitgliedern der RAF der 80er wiederveröffentlichten und anderer pikanter Geschichten um die terrorisierte Öffentlichkeit zufriedenzustellen. Unsere Mutter wurde prästentiert als gesuchte und verschwundene Terroristin, in dem Moment in dem sie zusammen mit uns, ihrer Familie in Griechenland lebt. Unser Vater Wolfgang hatte ein schlimmeres Schicksal durch ihre Hände zu ertragen, nachdem sie nicht nur  seinen Namen änderten, sie präsentierten ihn auch als Erschossenen in einer Schiesserei mit Bullen, was vor Jahren stattgefunden haben soll! Sehr schockierend für einen Musiktherapisten der gesund in Deutschland lebt und arbeitet…

Unsere Schwester, weil sie scheinbar ein Glas mit jemandem der 4 kürzlich Verhafteten, die für Brandanschläge in Thessaloniki beschuldigt werden, getrunken hatte, wurde sie durch diese Mythen und ihrem ‚terroristischen‘ Stammbaum, zum Mitglied einer kriminellen Organisation geweiht und wird dazu gerufen auszusagen.

Unsere Schwester ist wie wir, keine Terroristin, sondern eine Anarchistin, eine sehr schwerwiegende Entscheidung in der Welt der Herrschenden. Wir fordern, dass dieses schäbige Spiel, das auf dem Rücken unserer Schwester und unserer Familie gespielt wird sofort stoppt und wir warnen all diejenigen Teilnehmer daran, dass sie uns vor ihrem Angesicht antreffen werden. Und lasst uns nicht vergessen:

Die Staaten sind die einzigen Terroristen.

Quelle: Athens Indymedia

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